Tourismus

Liste aller Kleindenkmäler

Tabernakelbildstock

(Religiöse Kleindenkmäler)

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Tabernakelbildstockloupe
129

Tabernakelpfeiler, aus Ziegeln gemauert. Nische, Satteldach mit verziertem sog. Papstkreuz, mit Kleeblattenden (nach Ramharter sog. Caravacakreuz). Nische, verglast, mit Herz-Jesustatuette.

Ramharter vermutet, dass es anstelle eines Gerichtskreuzes gesetzt wurde. Ähnliche Kreuze in Unterstockstall und Kirchberg (nicht mehr existent) bestärken diese Annahme.
Der Bildstock wurde bei der Anlage des Kreisverkehrs umgesetzt und renoviert.
c: S. von Osten d: Älteres Foto, wahrscheinlich vor 1990. Fotografin: Marianne Eckart e: Fotografin Marianne Eckart, vor 1986

Engelmannsbrunn
 

Dorfbrunnen

(Brunnen)

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Dorfbrunnenloupe
130

Dorfbrunnen, gefasste Quelle.

19. Jahrhundert 2. Hälfte

2012 umgestaltet und renoviert.
Der Brunnen ist Treffpunkt der Nachbarn. Und er liefert Wasser mit geringem Härtegrad. Hier holt man sich sein Wasser für die Kaffeemaschinen.

Engelmannsbrunn
 

Kreuz am Tobel

(Religiöse Kleindenkmäler)

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Kreuz am Tobelloupe
131

Am westlichen Ortsende von Kirchberg, rechts der Abzweigung zur Hubertuskapelle. Einfaches Dachkreuz mit Blechschnitt-Christus, bemalt.

18. Jahrhundert 2. Hälfte
Kirchberg am Wagram
 

Stadler-Marterl

(Religiöse Kleindenkmäler)

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Stadler-Marterlloupe
132

Tabernakelpfeiler mit abgefastem Pfeiler, auf einem Sockel. Lichtnische, Pyramidendach, mit Ziegeln gedeckt, mit geschmiedetem Kreuz: sog. Papstkreuz, die beiden unteren Balken mit Ankerenden. Der oberste Balken trägt die Buchstaben L und M.

18. Jahrhundert 1. Hälfte

L M ist im Moment noch nicht zuzuordnen.
Der Bildstock steht neben dem Weinkeller der Familie Stadler, ob er auch von dieser Familie gestiftet wurde und wenn, aus welchem Grund, ist nicht bekannt.

Engelmannsbrunn
 

Ortskapelle Hl. Josef

(Religiöse Kleindenkmäler)

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Ortskapelle Hl. Josefloupe
133

Ortskapelle Hl. Joseph: Madonnenstatuette in einer Rundbogennische über dem Portal.

19. Jahrhundert

Die Kapelle wurde um 1850 erbaut, der Turm wurde 1880 aufgesetzt.
c: Altfoto, von Frau Marianne Eckart zur Verfügung gestellt.

Engelmannsbrunn
 

Weber-Kreuz

(Religiöse Kleindenkmäler)

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Weber-Kreuzloupe
134

Es handelte sich um ein großes Holzkreuz mit einem Blechschnitt-Corpus, das 1986 noch vorhanden war und 1989 noch bei der Vermessung als "Blickfang" für einen Einschaltpunkt (EP) diente.

19. Jahrhundert 1. Hälfte

Eingezeichnet auf der Karte von 1873.

Engelmannsbrunn
 

Wegkreuz

(Religiöse Kleindenkmäler)

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Wegkreuzloupe
141

Dachkreuz, am südlichen Ortsende. Holz, sehr massiv, mit breitem Satteldach mit profiliertem Rand. Mit Corpus Christi (Figur Metall, Hohlguß).
Anstelle eines älteren Kreuzes, das durch den Orkan Emma schwer beschädigt wurde.

21. Jahrhundert 1. Hälfte

Das Kreuz wurde von Franz Liebl 2008 angefertigt und neu gesetzt und am 28.8.2008 neu geweiht. Tafel: "Dieses Wegkreuz wurde 2008 durch den Dörfler Gönner Verein erneuert. Erbauer: Franz Liebl"
Das Wegkreuz wurde anstelle eines älteren errichtet. Das alte Kreuz hatte ein rundbogiges Dach mit profiliertem Rand. Christusfigur: Blechschnitt, bemalt.
Gleichzeitig Vermessungspunkt. Älteres Foto bei J. Ramharter, Kleindenkmäler in Kirchberg am Wagram. Ms. Tulln 2007.

Dörfl
 

Wegkapelled

(Religiöse Kleindenkmäler)

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Wegkapelledloupe
142

Wegkapelle (Breitpfeiler) im Südwesten des Ortes. Einfaches Satteldach, Tür mit Glasscheibe und Biedermeier-Ziergitter. Öffnung mit Rundbogen, nach Süden. Marienstatue, rechts und links Engelsfiguren. An den Wänden rechts und links je ein Putto. Giebel mit Inschrift-Tafel. Auf dem First einfaches Kreuz.

19. Jahrhundert 1. Hälfte

Aus der Zeit um 1840.
Die Inschrift "Gewidmet von Anton und Katharina Burger 1910" dürfte eine Renovierung betreffen.

Dörfl
 

Ortskapelle mit Glockenturm

(Religiöse Kleindenkmäler)

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Ortskapelle mit Glockenturmloupe
143

Ortskapelle mit freistehendem Glockenturm: Eisenkonstruktion. Schlichter späthistoristischer Bau mit Satteldach und Halbsäulenportikus.

19. Jahrhundert 2. Hälfte

Die Kapelle ist eine Stiftung der in Dörfl wohnhaft gewesenen Geschwister Theresia (1826-1893), Franziska (1822-1895) und Josef (1815) Wagner.
Errichtet durch die Baufirma Österreicher aus Königsbrunn im Jahr 1893.
1994 vom Dörfler Gönnerverein renoviert. 2011 Reparaturen am Glockenturm.
Älteres Foto bei J. Ramharter, Kleindenkmäler in Kirchberg am Wagram. Ms. Tulln 2007.

Dörfl
 

Kreuz

(Religiöse Kleindenkmäler)

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Kreuzloupe
144

Holzkreuz auf Betonsockel, mit deltoidförmigem Rahmen.

20. Jahrhundert 2. Hälfte

Dieses Wegkreuz ersetzt seit den 50er Jahren einen baufällig gewordenen Bildstock, der wahrscheinlich aus dem 17. Jh. stammte.
Der alte Bildstock ist eingezeichnet in einer Karte aus 1689, die sich im Archiv der Marktgemeinde Kirchberg befindet (sog. Delapina-Karte).
NÖLB-Altdatensammlung IDN 15656: Aquarell Ludwig Hofbauer, 1903.

Dörfl
 

Wegkreuz

(Religiöse Kleindenkmäler)

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Wegkreuzloupe
151

Dachkreuz, Holz, mit halbkreisförmigem Blechdach, Corpus Christi in Blechschnitt, bemalt

Mallon
 

Sebastian

(Religiöse Kleindenkmäler)

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Sebastianloupe
152

Tabernakelpfeiler, am südlichen Ortsende, links der Straße nach Kollersdorf.
Nische verglast und mit Gitter, flaches Pyramidendach mit Kreuz. In der Nische Keramikfigürchen Hl. Sebastian (18.Jh.)

17. Jahrhundert

Möglicherweise bezieht sich die Erlaubnis für "Blasi Tölln zu Mällon", eine Martersäule "gleich vor dem Dorf, gegen Neustift, aufzurichten", in den Grafenegger Landgerichtsprotokollen 1636-1652, auf dieses Marterl.

Mallon
 

Dreifaltigkeit

(Freiplastiken)

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Dreifaltigkeitloupe
153

Figurengruppe (links der Straße nach Kollersdorf): Himmlische Dreifaltigkeit, auf einer Wolke: Barock.
Stand vor der Kommassierung weiter östlich an einer Wegkreuzung, am alten Lodersteig.
Ursprünglich hielt die Christusfigur das Kreuz mit der Taube. Das Kreuz ist aber abgebrochen. Wie und wann unbekannt.
Die Figurengruppe hat große Ähnlichkeit mit der Dreifaltigkeit, die in Mitterstockstall am Anfang der Kellergasse steht, die aber noch vollständig ist.

17. Jahrhundert

Es könnte sich um die "Martersäule bei Mällon" handeln. "Am 28. November (1666?) wird dem hiesigen Hoff Castner Johann Fridrich Laiminger, zwischen Mällon und Neustift eine Martersäule oder Kreuz aufzurichten erlaubt." (s. Windbrechtinger, Martersäulen ... 2011, S. 7).
Vor der Kommassierung 1961 stand diese Dreifaltigkeit dort, wo die alten Wege von Mallon nach Neustift und von Dörfl nach Kollersdorf sich kreuzten.
(vgl. Militärkarte von 1873).
altes Foto bei O. Fandl, Mallon, S. 23: vor 1982.

Mallon
 

Kriegerdenkmal

(Religiöse Kleindenkmäler)

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Kriegerdenkmalloupe
154

Schlichte schwarze Marmorplatte mit den Namen der Gefallenen der beiden Weltkriege.

20. Jahrhundert 2. Hälfte

Gesetzt von der Fa. Zechmeister, Hollabrunn.
Inschrift: Den Toten zur Ehre den Lebenden zu Ermahnung.

Mallon
 

Maringer-Kreuz

(Religiöse Kleindenkmäler)

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Maringer-Kreuzloupe
155

Dachkreuz, Holz, mit Corpus Christi. Dach aus Metall, halbkreisförmig, mit profiliertem Rand.
Über dem Sockel eine Grableuchte, darüber ein Foto des Verunglückten.

20. Jahrhundert 2. Hälfte

Auf dem Sockel: Hier verünglückte Josef Maringer am 20.11.1955 im 31. Lebensj.
Links und rechts des Kreuzes Zuckerhutfichten.

Mallon