Tourismus

(äußeres) Damianmarterl

(Religiöse Kleindenkmäler)

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Tabernakelbildstock, am Weingartenweg, am nordwestlichen Ortsende, Anfang des Hohlwegs nach Engelmannsbrunn, links oben auf der Kante. Quadratischer Pfeiler auf quadratischem Sockel. Einfache Krag- und Deckplatte. Nische geöffnet nach Osten und Süden, abgestumpftes Pyramidendach mit Lothringer Kreuz mit Kleeblattenden, auf dem unteren Querbalken ein schräg stehendes Kreuz mit Ösenenden.
Auf der Südseite, der Schauseite des Pfeilers, eine kleine Nische mit Corpus Christi.
Die Bürgerfamilie Damian (Marktschreiber, Eisenhändler) war in Kirchberg seit 1590 ansässig. Auf das Testament Jakob Damians von 1730 geht die Damiansche Stiftung zurück. Um den Stiftungsplatz wurde ein Armenspital für 4 Personen eingerichtet. Die Damianstiftung wird bis heute von der Marktgemeinde Kirchberg verwaltet.

17. Jahrhundert

Ist eingezeichnet in der Josephinischen Karte 1773-1781. Schon damals bestand hier eine Weggabelung.
Damianmarterl: der Name rührt daher, weil das Marterl auf dem Grundbesitz der Damianschen Stiftung steht.

Religiöse Kleindenkmäler
Engelmannsbrunn, Österreich
H. Fuss, Erfasserin: S. von Osten