Tourismus

Ursprungskapelle

(Religiöse Kleindenkmäler)

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Breitpfeiler, mit zurückgesetzter rundbogiger Nische, Glasfenster, Ziergitter mit Opferstock. Satteldach, mit Ziegeln gedeckt, auf dem First geschmiedetes Lothringer Kreuz mit Kleeblattenden. Auf dem Giebelfeld ovale Metallplatte mit den Jahreszahlen 1679 - 1986, die die Tafel "J. B. 1679" ersetzte.
Mit Gnadenbild: "Abbildung der gnadenreichen Jungfrau Maria Trost in der Kapelle nächst Kirchberg am Wagram. 1679".
Inschrifttafel darunter: "Maria sass einst hier am Throne, Hier fanden Sünder Trost, o Wonne! Ja Trost allhier, Maria in Dir! Wirst nicht auch jetzt auf unser Flehen Hier Gottesmutter, gnädig sehen? Hab Erbarmen mit uns Armen! 1835. Jg. B."

18. Jahrhundert 1. Hälfte

Zur Erinnerung an die Wallfahrtskapelle Maria Trost, welche unter Kaiser Josef II geschlossen wurde, ließ 1832 der Kirchberger Kaufmann Ignaz Berger (1787-1870) die Ursprungskapelle errichten. Er war ein Verwandter der Familie Delapina, die auch lange Zeit die Pflege der Kapelle übernommen hatte. Jetzt wird sie gepflegt von der Familie Kolar, der auch das Bärenhaus in Kirchberg gehört.
Foto c,e: H. Fuss 2011 Foto d: NÖLB Altdaten-Aufnahme, IDN 15676, Foto: Otto Fandl, ca. 1937 (Ursprung-Kapelle). F. Mann, Was sagen uns die Flurnamen im Bezirk Kirchberg am Wagram? Kirchberg 1959, Vorsatzblatt.

Religiöse Kleindenkmäler
Kirchberg am Wagram, Österreich
S. von Osten