Winkl ist ein Zeilendorf südlich von Kirchberg am Wagram. Es wurden Urnenfelder und hallstattzeitliche Funde gemacht. Urkundlich wurde Winkl 1440 erwähnt. Es gibt urkundlichen Aufzeichnungen von einer Festung von1456. Zu dieser Zeit war ein Stapelplatz an der Donau. Landesfürstliche Urkunden sind mit 1477 und 1495 datiert. Winkl weist eine geschlossene Zeilenverbauung mit überwiegenden Zwerchhöfen auf.

Filialkirche

Sie ist dem heiligen Nikolaus geweiht und befindet sich am südlichen Ortsrand, von einem Friedhof umgeben. Es ist ein frühgotischer Bau aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts. Im Inneren wurde die Kirche 1865 renoviert und 1926 restauriert
Die Orgelempore stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Die mittelalterliche Filialkirche hl. Nikolaus befindet sich auf einem ein wenig höher gelegenen, wehrgrabenartig umschlossenen Plateau, wurde aber vom Hochwasser doch stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die Ortsgemeinde nahm nach der Überflutung in vorbildlicher Weise trotz der furchtbaren Schäden an persönlichem Hab und Gut die Austrocknung und Sanierung des Gotteshauses zur möglichst raschen Wiederbenützung in Angriff und bewältigte dies erfolgreich. Im Zuge der näheren Befas­sung mit der Kirche wurden, versteckt im Dachraum über dem Seitenschiff an der nordseitlichen Langhauswand, bedeutende Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert gefunden. Eine der Darstellungen stellt den Sündenfall dar. Über die Wandmalereien wird derzeit im Rahmen einer Diplomarbeit der Akademie der bildenden Künste, Fachrichtung Konservierung und Restaurierung, eine eingehende Untersuchung, Notsicherung und Proberestaurierung durchgeführt.

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