Geschichte

Unterstockstall ist ein Angerdorf, welches zu einem Mehrstraßendorf erweitert wurde. Es wurden Funde aus der Bronzezeit, Urnenfelderzeit und aus der Zeit der Slawen des 9. Jahrhunderts nach Christus gemacht. Die erste urkundliche Erwähnung ist aus dem Jahr 1386 registriert. Die ursprüngliche Ortsform wurde weitgehend verändert. Lockere Verbauung überwiegend durch Zwerchhöfe. Einige Ackerbürgerhäuser aus dem 3. Viertel des 18. und 19. Jahrhunderts

Ortskapelle

Die Ortskapelle ist dem heiligen Urban geweiht. Restauriert wurde die Kapelle 1948. Das Altarblatt stellt die heilige Dreifaltigkeit dar und stammt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts.

Um die aufsteigende Bodenfeuchte möglichst hinan zuhalten, hat der Gemeinderat im Jahre 2005 die Einbringung einer Horizontalisolierung in Auftrag gegeben. Der Isolierabschluss erfolgte durch Einbringen eines Spezialmörtels und einer zusätzlichen Isolierfolie. Um ein Austrocknen des Mauerwerks zu beschleunigen, wurde außen und innen oberhalb der Horizontalisolierung der Verputz abgeschlagen. Im Juni 2008 wurde der Isolierabschluss aufgebracht und die Kapelle gefärbelt.
2017 wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt die Innenrenovierung in Angriff genommen. Mit einem Dankkonzert und einer Festmesse mit dem Abt des Stiftes Göttweig am 12. November 2017 wurden die Renovierungsarbeiten feierlich beendet. Besonders hervor zu heben ist die Unterstützung durch die Ortsbewohner. Insgesamt wurden 342 Arbeitsstunden freiwillig geleistet.

Häuser

Haus Nr. 16: spätbarock, zweigeschossiger Bau mit Walmdach, um 1760/70.
Haus Nr. 18: zweigeschossiger Barockbau, aus der 2. Hälfte 18. Jahrhundert mit Terrakottafigur aus dem 19. Jahrhundert.

Kleindenkmäler

Feldkapelle, am westlichen Ortsausgang, erbaut und urkundlich 1868 erwähnt.
Breitpfeilerbildstock, am westlichen Ortsausgang, aus dem 19. Jahrhundert.

Kapelle UnterstockstallKapelle

Kriegerdenkmal UnterstockstallKriegerdenkmal

Feuerwehr UnterstockstallFeuerwehrhaus

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