Geschichte

Die keltische Baumreihe war ursprünglich der Oberstockstaller Kirchenweg. Ortsvorsteher Karl Groll verwirklichte seine Idee und pflanzte entlang des 1,5 km langen Fußweges Bäume, die dem alten keltischen Geburtshoroskop entsprechen. Erklärungstafeln veranschaulichen, wie der das keltische Baumhoroskop zu verstehen ist. Bei jedem Baum befindet sich eine Tafel mit der Erklärung der Eigenschaften der Menschen in Verbindung mit dem entsprechenden Baum.

Die große Naturverbundenheit der Kelten äußert sich sehr plastisch in ihrer Angst, der Himmel könne einstürzen, wenn die in der keltischen Glaubens­vorstellung das Himmelsgewölbe stützenden Bäume gefällt würden. Nicht gegen die Natur zu leben und sie auszubeuten, sondern mit ihr zu leben und von ihr zu lernen, war das Motto dieses alten Volkes.
Es lag daher nahe, die in der Natur gemachten Beobachtungen auf den Menschen zu übertragen. Man bezeichnete daher die Monate mit Pflanzennamen und stellte Parallelen in den Lebenszyklen von Baum und Mensch fest. Zu jedem Baum werden typische Eigenschaften vorgestellt. So lernt jeder seinen Lebens­baum und dadurch sich selbst- besser kennen.

KeltenwegKeltenweg

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