Bürgerservice

Gemeindeverband für Abfallbeseitigung in der Region Tulln

Tel.: +43 2272 61344
Fax: +43 2272 61345
E-Mail: info@gvatulln.at
Web: www.gvatulln.at



pdfInformationsbrief für Wohnhausanlagenbetreiber.pdf

 

Gebührenverrechnung am Gemeindeamt:
Doris Schiel

Telefon: +43 2279 2332 14
E-Mail: schiel@kirchberg-wagram.gv.at

>> Müllabfuhrkalender online

 

 


 

Wertstoffsammelzentrum Kollersdorf Querschnitt

Wertstoffzentrum Wagram:

Zutritt nur für Liegenschaftseigentümer bzw. Einwohner der Gemeinden Kirchberg am Wagram und Grafenwörth.
Standort neben B34, 3474 Kollersdorf

 

Öffnungszeiten:

Das neue Wertstoffzentrum (WSZ) kann nach Freischaltung der e-card und Unterzeichnung der Benützungsvorschriften selbständig und zeitlich nahezu uneingeschränkt betreten werden. Die Registrierung muss persönlich erfolgen und ist ab 1. September auf dem Gemeindeamt möglich. Die freigeschaltete e-card wird zum Öffnen der Schrankenanlage bei jedem Zutritt benötigt.
An jedem Donnerstag von 15:00 – 19:00 Uhr ist das WSZ mit Personal besetzt. Zu diesem Zeitpunkt kann der Zutritt auch ohne freigeschaltete e-card erfolgen.
Die Abgabe von Problemstoffen und kostenpflichtigen Abfällen ist ebenfalls und ausschließlich in diesem Zeitraum möglich!

pdfBenützungsvorschriften Sammelzentrum.pdf

 

mit e-card:  Mo - Sa 06:00 - 22:00 Uhr
ohne e-card:   Do (werktags)   15:00 - 19:00 Uhr
Problemstoffübernahme und Übernahme  
kostenpflichtiger Abfälle: 
Do (werktags)   15:00 - 19:00 Uhr
     
In der Einführungsphase wird zu folgenden Zeiten Personal  
zur Unterstützung und Hilfestellung vor Ort sein:
Mo, Di, Mi, Fr
Do (werktags) 
08:00 - 16:00 Uhr
15:00 - 19:00 Uhr

pdfInformation Werstoffzentrum.pdf

pdfKünstliche Mineralfasern.pdf 

 

Lageplan und Zufahrtsmöglichkeiten:

Wertstoffsammelzentrum Kollersdorf Plan

 

Betriebsvorschriften am Wertstoffzentrum:
  • Die Abfälle sind nach Fraktionen getrennt in den jeweiligen dafür vorgesehenen Behältnissen zu entsorgen.
  • Es ist nicht gestattet aus den Behältern Altstoffe zu entfernen.
  • Die Behälter dürfen nicht betreten werden.
  • Es ist nicht gestattet außerhalb der vorgesehenen Behälter Müll abzulagern.
  • Das Ablagern von Abfall außerhalb der Öffnungszeiten ist verboten.
  • Bei Zuwiderhandlung werden verursachte Kosten in Rechnung gestellt bzw. wird Anzeige erstattet.
  • Am gesamten Areal gilt die Straßenverkehrsordnung!
  • Achtung: Das gesamte Areal des Wertstoffzentrums wird videoüberwacht!

 ! Restmüll und gelbe Säcke sind ausschließlich über die Haushaltsabholung zu entsorgen! 
 Keine Abgabe am Wertstoffzentrum ! 

 
Folgende Abfälle können abgegeben werden:
Kostenfrei am WSZ:

• Baum- und Strauchschnitt
• Gras und Laub
• Sperrmüll
• Altholz
• Alteisen
• Bauschutt (Kleinmengen)
• Eternit (Kleinmengen)
• Kartonagen
• Kühlgeräte
• Elektrogroßgeräte
• Elektrokleingeräte
• Bildschirme
• Folien
• Kanister
• Reifen ohne Felge mit ø < 63 cm
• NÖLI (Altspeiseöle & -fette)
• Gerätebatterien
• Fahrzeugbatterien
• Neonröhren und Energiesparlampen
• CD/DVD (ohne Hülle)
• Getränkeverbundkartons
• Toner und Druckerpatronen
• Verpackungsstyropor
• Aluminiumkapseln für Kaffee und Tee

Problemstoffe (aus Haushalten):

• Druckgaspackungen (Spraydosen)
• Altöl
• Laborabfälle
• Chemikalienreste
• Lösemittelgemische
• Altlacke und Altfarben
• Altbestände von Pflanzenbehandlungs- und
  Schädlingsbekämpfungsmitteln
• Quecksilberabfälle
• Laugen und Säuren
• Mineralölabfälle fest (ölverunreinigte Werkstättenabfälle)
• Altmedikamente, Arzneimittel
• Medizinische Abfälle
• Feuerlöscher

 

Kostenpflichtig am WSZ:

• Reifen mit Felge
• Reifen mit ø > 63 cm

 


 

Heimtiere richtig entsorgen

Im Wertstoffzentrum Wagram ist die Übernahmestelle für tote Heimtiere, Wildtiere und tierische Abfälle eingerichtet.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Folder:

 


 

Formulare:


Formulare und Broschüren GVA Tulln

 


 

Baurestmassenzwischenlager Kollersdorf:

Öffnungszeiten Baurestmassenzwischenlager KollersdorfStandort neben B34, Kollersdorf

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 07:00 – 17:00 Uhr
Freitag 07:00 – 12:00 Uhr

Tiefbau Burger GmbH
Lerchenfelderstraße 7A
3500 Krems/Donau
Tel.: 02732/70 888
Fax: 02732/70 888-4
E-Mail: office@tiefbau-burger.at
Web: www.tiefbau-burger.at
 

Walter Eder, Klärwart
Erich Gartner, Klärwart

Josef Humer, Verwaltung

Tel.: +43 2279 2332 50
Tel. Kläranlage: +43 2279 29705
E-Mail: marktgemeinde@kirchberg-wagram.gv.at
E-mail Kläranlage: ka.altenwoerth@a1.net
Notruf: +43 676 5314706, +43 6769230088 
Adresse Verbandskläranlage: Dammstraße 20, 3474 Altenwörth

Die Sitzgemeinde Kirchberg hatte sich schon 1970 entschlossen, die anstehenden Abwässer in einer zentralen Kläranlage zu säubern und in gereinigtem Zustand wieder der Umwelt zu übergeben. Fäkalien und Oberflächenwässer wurden in zwei getrennten Kanalsystemen entsorgt. Im Lauf der Zeit wurden durch das stetige Anwachsen der Gemeinde und größere Schmutzlastfrachten die Anlagen zu klein.

Daher wurden 1992 mit Hilfe der NÖ Landesregierung Studien in Auftrag gegeben, Abwasserentsorgungsmöglichkeiten im Raum Kirchberg zu finden. Die Gemeinde Kirchberg entschloss sich, nach Abwägung aller Aspekte, zur Errichtung einer Großkläranlage und dem dazugehörigen Leitungsnetz. Um Kosten zu sparen und die Nutzung zu maximieren, wurde ein Verband gegründet, dem sich mehrere Großgemeinden anschlossen:

  • Kirchberg
  • Königsbrunn
  • Großriedenthal

Die Kläranlage wurde in der Großgemeinde Kirchberg, in der Katastralgemeinde Altenwörth errichtet und natürlich den Kapazitäten und Anforderungen gerecht dimensioniert. Am 26. Juni 1998 kam es zur Spatenstichfeier und nach nur 14 monatiger Bauzeit, am 1. Jänner 1999, war ein Probebetrieb der Anlage möglich. In der Verbandskläranlage des Gemeindeabwasserverbandes werden die Abwässer der Gemeinden Kirchberg am Wagram, Königsbrunn am Wagram und Großriedenthal gereinigt. Mit 1. Jänner 2014 ist die Marktgemeinde Absdorf dem Abwasserverband beigetreten.

pdfAbwasserverband Satzung.pdf3.36 MB

pdfVerbandsorgane.pdf89.38 KB

Die Abwasserentsorgung erfolgt im Trennsystem. Das anfallende Abwasser wird über Ortskanäle und Gemeindepumpwerke in die 3 Verbandspumpwerke eingeleitet und von diesen über Transportleitungen zur Kläranlage gefördert. Dort wird es in die Kompaktrechenanlage, bestehend aus Feinrechen mit Rechengutverdichter, Rechengutwaschanlage, belüftetem Sandfang und Fettabscheider (Fabrikat Huber) zugeleitet. Von dort gelangt das nun mechanisch vorgereinigte Abwasser wahlweise in den Selektor oder in die SBR Becken.
Der Selektor kann aerob oder anaerob betrieben werden (Bio P. Entfernung).


Das SBR Verfahren

Mit dem SBR-Verfahren (Sequencing Batch Reaktor) der Fa. BIOGEST erfolgt der gesamte biologische Abbauprozess (inklusive Nitrifikation, Denitrifikation und Schlammstabilisierung) einschließlich Belebung und Nachklärung in einem Becken.
Diese Technologie wird auch erfolgreich bei der Verbandskläranlage Altenwörth angewandt.
Die Ablaufwerte liegen derzeit weit unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten.
Das gereinigte Abwasser wird mittels Abzugvorrichtung in das Ablaufpumpwerk abgezogen und von dort über eine Druckleitung, unterhalb der Staustufe Altenwörth, in die Donau gepumpt.
Der anfallende Überschussschlamm wird in einen der 3 Schlammspeicher gepumpt und, nach Eindickung auf ca. 3 % Trockensubstanz, mittels Kammerfilterpresse unter Zugabe von Eisen(III)chlorid (FeCl³) und Kalk auf eine Trockensubstanz von ca. 35 % gepresst.
Der anfallende Klärschlamm wird von der Fa. Hydro Ingenieure Terracomp GmbH übernommen.


Ausbaustufen

Endausbau:      22.000 EGW,
Derzeitige 1. Ausbaustufe
Während der Weinkampagne:
17.000 EGW  (1.949 m³/d) ohne Schlammstabilisierung bzw.
11.000 EGW mit simultaner Schlammstabilisierung.
Außerhalb der Weinkampagne 8914 EGW (1.690) m³/d) mit simultaner Schlammstabilisierung.


Chemische Daten

BSB 5: max. 20 mg/l bzw. 95 % Mindestreinigungsleistung,

CSB: max. 75 mg/l bzw. 85 % Mindestreinigungsleistung,

Ammonium Stickstoff: max. 5 mg/l bei Abwassertemperaturen >8°C, Stickstoffentfernung: mindestens 70 bei Abwassertemperaturen (gesamtgebundener Stickstoff) >12°C,

Gesamt-Phosphor:  max. 1 mg/l.


Technische Daten

Anlagenteile 1. Ausbaustufe: 

Betriebsgebäude mit Werkstätten und Garagen
Kompaktrechenanlage
Selektor 165 m³ Volumen
4 SBR Becken  6.864 m³ Gesamtvolumen
3 Drehkolbengebläse (SBR Becken) 1 Drehkolbengebläse (Selektor)
3 Schlammspeicher 1.650 m³ gesamt Volumen
Kammerfilterpresse
Fäkalübernahmestation
Fäkalspeicher 250 m³ Volumen
Biofilter (Abluftbehandlung)
Brunnen
zwei stationäre und zwei mobile Notstromaggregate
Ablaufpumpwerk
3 Verbandspumpwerke
Transportleitungen
4.400 lfm Freispiegelkanal (DN 300 bis DN 400)
9.110 lfm Druckleitung (DN 200 bis DN 300)


Photovoltaikanlagen Kläranlage Altenwörth

Projektbeschreibung:
Die PV-Anlage dient der Erzeugung von elektrischer Energie aus einer erneuerbaren Energiequelle. Als Primärenergieträger kommt dabei Sonnenenergie zum Einsatz. Die Montage der PV-Module erfolgte auf den Gebäuden der Kläranlage GAV-Wagram-Nördliches Tullnerfeld. Die PV-Anlage wird im Netzparallelbetrieb ausgeführt. Die Überschusseinspeisung erfolgt dreiphasig in den Hauptverteiler der Kläranlage. Das heißt der überwiegende Teil der erzeugten elektrischen Energie wird für den Eigenverbrauch der Kläranlage genutzt.
Die Module wurden mittels Dachhacken direkt mit der Dachkonstruktion verschraubt. Die Modulneigung beträgt zwischen 35° und 37°, die Ausrichtung ist südöstlich, Östlich und Westlich, der erforderliche Flächenbedarf beträgt 270m².
Im Wechselrichter erfolgt die Umwandlung der elektrischen Energie von Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom. Die Wechselrichter sind in den Technikräumen der Kläranlage aufgestellt. Die Verschaltung der PV-Module erfolgte zu je zwei Strings, die Solarkabel sind in einem entsprechenden Schutzrohr verlegt. Sicherheitseinrichtungen wie Feuerwehrschalter und Not-Aus Taster beim Zugangsbereich ermöglichen eine Freischaltung der DC-Leitung.

Kenndaten:
Anzahl der Module: 168 Stk., Fabrikat Jinko Solar
Leerlaufspannung Modulstrang: 810,6 V
Nennleistung (gesamt): 46,20 kWp
Enpassleistung: 40 kW
Montagart: Dachparallel mit einer Neigung von 35° und 37°
Wechselrichter: 2 Stk., Fabrikat Fronius
Einspeisepunkt: Hauptverteiler Kläranlage

Den aktuellen Anlagenstatus und Monatsdaten können Sie hier einsehen  >> Monitor öffnen

 

Die Marktgemeinde Kirchberg am Wagram und die Marktgemeinde Königsbrunn am Wagram betreiben in Form eines Gemeindeverbandes (bezeichnet als Gemeindeverband Wasserversorgung Wagram – Nördliches Tullnerfeld) die öffentliche Trinkwasserversorgung in beiden Gemeinden.

Gabriele Leuthner, Verwaltung
Isabella Eisenschenk, Verwaltung
Anton Wagensonner, Wassermeister
Mathias Stöger, Wassermeister    

Tel.: +43 2279 2332 40
E-Mail: leuthner@kirchberg-wagram.gv.at
Notruf: +43 664 1803538

 

Trinkwasseruntersuchungen:


 

Information zum NÖ Wasserleitungsanschlussgesetz

pdfOrtswasserleitung und Hausbrunnen: Trennung erforderlich! (BGM Info 09/2005)72.94 KB

 

Wasserabgabenordnung:

 

Parteienverkehr:
Montag: 08:00 – 12:00 Uhr
Dienstag: 08:00 – 12:00 Uhr
Mittwoch: 08:00 – 12:00 Uhr
Donnerstag: 08:00 – 12:00 Uhr
Freitag: 08:00 – 12:00 Uhr

 

Parteienverkehr Außendienst:
Montag: 07:00 – 12:00     13:00 – 17:00 Uhr
Dienstag: 07:00 – 12:00   13:00 – 17:00 Uhr
Mittwoch: 07:00 – 12:00   13:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag: 07:00 – 12:00   13:00 – 17:00 Uhr
Freitag: 07:00 – 12:00    

 

Formular:


Trinkwasseraufbereitungsanlage und Erneuerung Wasserwerk 

Die Geschichte

Zeitgemäßer Ausbau

Wasserwerk Einweihungsfeier 1975Unmittelbar nach dem katastrophalen Donauhochwasser von 1954 wurde mit Unterstützung von Landesrat Johann Waltner aus Altenwörth die Planung für eine zentrale Wasserversorgungsanlage in Angriff genommen. Durch das Hochwasser war in den im Überschwemmungsgebiet gelegenen Ortschaften das Brunnenwasser ungenießbar geworden, akute Seuchengefahr bedrohte die Bevölkerung. Die Seuchengefahr war auch nach dem Rückgang des Hochwassers aufgrund des schlechten Bauzustandes vieler Hausbrunnen weiterhin gegeben. Beweggründe für die Errichtung einer zentralen Wasserversorgungsanlage waren neben der gesundheitlichen Gefährdung der Bewohner auch die wirtschaftliche Erleichterung der Arbeit der landwirtschaftlichen Bevölkerung und die Schaffung der Voraussetzungen für einen zeitgemäßen Ausbau von Wohnungen.


Das Versorgungsgebiet

Das Landesamt B/4 hat im November 1955 einen Projektierungsbericht vorgelegt, wonach 28 Gemeinden mit 39 Katastralgemeinden in einer Gruppe vereinigt sind. Das Versorgungsgebiet reichte von Utzenlaa bis Straß im Straßertale, Brunnenfelder waren in der Umgebung von Fels am Wagram und in der Nähe von Mallon vorgesehen. Das Landesamt verschaffte sich auch einen wirtschaftlichen Überblick über dieses Projekt und ordnete die Untersuchung der Anlage und Wirtschaftlichkeit von einzelnen kleineren Gruppen in Gegenüberstellung zur Gesamtgruppe an. Am 10. März 1956 fand auf Einladung von Landesrat Johann Waltner eine unverbindliche Aussprache im Gasthaus Bauer in Kirchberg am Wagram statt, zu welcher die Bürgermeister von 26 Gemeinden geladen worden waren.

pdfGruppenwasserversorgung technischer Bericht.pdf

pdfGruppenwasserversorgung Zusammenstellung.pdf

Gruppenwasserversorgung Plan

jpgGruppenwasserversorgung Plan


Die Untersuchung

Die Untersuchung verschiedener Entwürfe hat als günstigste Lösung für die Versorgung des vorgesehenen Gebietes die Errichtung von zwei voneinander unabhängigen Gruppen, und zwar der Gruppe Fels am Wagram und der Gruppe Kirchberg am Wagram, ergeben. Vorteile dieser Gruppenwasserversorgungen waren die Versorgung der Gemeinden mit einwandfreiem Trinkwasser, die Betriebssicherheit und die nur bei größeren Anlagen mögliche ständige fachmännische Wartung und Aufsicht. Die Gruppenwasserversorgung Wagram (nördliches Tullnerfeld) umfasste die Gemeinden Altenwörth, Bierbaum am Kleebühel, Frauendorf an der Au, Kollersdorf, Neustift im Felde, Utzenlaa und Winkl.


Die Wirtschaftlichkeit

Das Projekt aus dem Jahre 1956 hat eine Wasserversorgung über einen zwischen Kirchberg und Oberstockstall zu errichtenden Hochbehälter, gespeist mit Grundwasser von einem Pumpwerk in der Nähe von Dörfl, vorgesehen. Da die Mehrkosten für eine zirka 4 km lange Transportleitung und für den Hochbehälter aus wirtschaftlichen Gründen nicht zu bewerkstelligen waren, hat man sich 1958 für die Errichtung eines vollautomatischen Pumpwerks entschieden, das so nah wie möglich an den Schwerpunkt des Versorgungsgebietes gelegt werden sollte.


Die besondere Lage

Wasserwerk ProbebohrungInfolge der besonderen Lage des Versorgungsgebietes musste, um den Einfluss der Donauhochwässer auf die Qualität des Grundwassers auszuschalten, für die Brunnenanlage ein möglichst hoch gelegener Standort ausgewählt werden. Die Wahl fiel auf ein westlich der Straße von Neustift nach Kirchberg gelegenes Grundstück, da dieser Standort auch eine Erweiterung der Gruppe nach Norden und nach Westen ermöglichte. Die durchgeführten Probebohrungen brachten ein zufriedenstellendes Ergebnis.


Die Verwaltungsgemeinschaft

Durch übereinstimmende Gemeinderatsbeschlüsse erfolgte der Zusammenschluss zur Verwaltungsgemeinschaft „Gemeinsame Wasserversorgungsanlage der Ortsgemeinden Neustift im Felde, Altenwörth, Bierbaum am Kleebühel, Frauendorf an der Au, Kollersdorf, Utzenlaa und Winkl“. Als Sitzgemeinde wurde die Gemeinde Neustift im Felde bestimmt, wirksam wurde die Verwaltungsgemeinschaft mit 1. März 1959. Die Bildung der Verwaltungsgemeinschaft wurde von der NÖ Landeregierung am 28. April 1959 genehmigt und diese Genehmigung im Landesgesetzblatt Nr. 496/1959 kundgemacht.


Die Gemeindeanteile

Am 13. April 1959 fand die wasserrechtliche Bewilligungsverhandlung für das Projekt über die Errichtung einer zentralen Wasserversorgungsanlage statt. Die Gesamtbaukosten für die Pumpstation mit 2 Brunnen, rund 21 km Hauptrohrleitungen und allen Hausanschlussleitungen wurden vom Landesamt B/4 mit S 6.500.000 errechnet. Die Gemeindeanteile wurden wie folgt festgelegt: Altenwörth 16,6%, Bierbaum am Kleebühel 15,6%, Frauendorf an der Au 8,9%, Kollersdorf 22%, Neustift im Felde 19,1%, Utzenlaa 8,6% und Winkl 9,2%. Die Bauarbeiten konnten im Jahre 1965 abgeschlossen werden.
Im Dezember 1965 begehrte die Marktgemeinde Kirchberg am Wagram den Anschluss an das Leitungsnetz der Gruppenwasserversorgung.


Die Vereinigung

Wegen Vereinigung der Gemeinden Königsbrunn am Wagram und Bierbaum am Kleebühel und der Gemeinden Kirchberg am Wagram und Altenwörth mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 1972 gehören
der Verwaltungsgemeinschaft die Marktgemeinde Kirchberg am Wagram (74,6 %) und die Marktgemeinde Königsbrunn am Wagram (25,4 %) an. 2014 wurde die Verwaltungsgemeinschaft in den „Gemeindeverband Wasserversorgung Wagram – Nördliches Tullnerfeld“ übergeführt.


Vorstand & Kontakt

Wasserwerk Wassermeister, ObmannDer Gemeindeverband Wasserversorgung Wagram – Nördliches Tullnerfeld betreibt die öffentliche Trinkwasserversorgung in der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram und in der Marktgemeinde Königsbrunn am Wagram.

Verbandsvorstand 

Obmann BGM Ing. Wolfgang Benedikt
GGR Ing. Gerhard Ehn
GR Franz Schenk
GGR Christian Dreschkai
GR Norbert Markl
GR Nikolai Breitschopf
GR Christioph Ortner

 

Obmannstellvertreter BGM Franz Stöger
Vbgm. Josef Schwanzer
GGR Heimo Stopper

 

 

Prüfungsausschuss

Obfrau GGR Maria Schneider
GR Ing. Martin Kitzler
GR Markus Hofbauer

 

Obfraustellvertreter GGR Karl Grill



Daten & Fakten

Stand 08/2022

Versorgungsgebiete

Marktgemeinde Kirchberg am Wagram:
Altenwörth, Dörfl, Engelmannsbrunn, Gigging, Kirchberg am Wagram, Kollersdorf, Sachsendorf, Mallon, Mitterstockstall, Neustift im Felde, Oberstockstall, Unterstockstall, Winkl


Marktgemeinde Königsbrunn am Wagram:
Bierbaum am Kleebühel, Frauendorf an der Au, Hippersdorf, Königsbrunn am Wagram, Utzenlaa, Zaußenberg

Versorgte Einwohner

ca. 6.300 Personen

Fördermenge 2021

346.209 m3

Wasserzähler

Marktgemeinde Kirchberg am Wagram
Marktgemeinde Königsbrunn am Wagram

Stand 05/2022 

1.618 Stk.
    667 Stk.
2.285 Stk.

Hydranten

Marktgemeinde Kirchberg am Wagram
Marktgemeinde Königsbrunn am Wagram

 

168 Stk.
    68 Stk.
236 Stk.

Netzlängen

Marktgemeinde Kirchberg am Wagram
Marktgemeinde Königsbrunn am Wagram
Transportleitungen

 

ca. 41 km
ca. 19 km
    ca. 23 km
ca. 83 km

Infrastruktur Wasserverband

• Trinkwasseraufbereitungsanlage
• Betriebsgebäude (alt)
• Wasserschutzgebiet
• 2 Brunnen und 1 Hochbehälter
• Transportleitungen

 

Wasserqualität

Parameter

VOR
Inbetriebnahme 27.07.2017
Wasserwerk VOR
NACH
Inbetriebnahme 09.11.2017
Wasserwerk NACH

Parameterwert

pH-Wert 7,4 8,0 >6,5–9,5<
Gesamthärte 30,1° dH 11,5° dH -
Carbonathärte 20,9° dH 6,7° dH -
Nitrat 49 mg/l 18 mg/l 50 mg/l
Chlorid 83 mg/l 28 mg/l 200 mg/l
Sulfat 160mg/l 56 mg/l 250 mg/l
Natrium 25 mg/l 10 mg/l 200 mg/l
Kalium 11 mg/l 4,6 mg/l 50 mg/l
Calcium 120mg/l 45 mg/l 400 mg/l
Magnesium 60 mg/l 22 mg/l 150 mg/l

Pestizide relevante Metaboliten:

     
Atrazin-desethyl-desisopropyl 0,18μg/l unter Bestimmungsgrenze 0,1μg/l


Der Planer

DI Herbert Kraner, DI Kraner ZT GmbH

Gemäß aktuellem Monitoringbericht von UNICEF und der WHO über den weltweiten Fortschritt im Bereich Wasserversorgung verfügen immer noch rund 1 Milliarde Menschen über keinen sicheren Zugang zu sauberem Wasser. „Keinen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser“ bedeutet, dass ein Mensch mehr als einen Kilometer von einer sicheren Wasserstelle entfernt ist und täglich mit weniger als 20 Liter Wasser auskommen muss.
Wir leben in einem Land, in dem wir uns diesbezüglich zum Glück keine Sorgen machen müssen. Und dennoch gehört auch bei uns eine funktionierende Trinkwasserversorgung zu den wichtigsten öffentlichen Infrastruktureinrichtungen. Veraltete Versorgungssysteme erfordern oft Anpassungsmaßnahmen, und so war es auch im Versorgungsgebiet des Gemeindeverband Wasserversorgung Wagram – Nördliches Tullnerfeld nach 5 Jahrzehnten an der Zeit, die Trinkwasserversorgungsanlage wieder auf neue Beine zu stellen.
Unsere Aufgabe war es, sowohl aus qualitativer als auch aus quantitativer Sicht ein Projekt zu entwickeln und umzusetzen, das auch für die kommenden Jahrzehnte die Aufrechterhaltung einer qualitativ hochwertigen Trinkwasserversorgung sicherstellt.
Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den politischen Vertreterinnen und Vertretern des Wasserverbandes und der Marktgemeinden Kirchberg am Wagram und Königsbrunn am Wagram, allen ausführenden Unternehmen, sowie nicht zuletzt meinem Team für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, die eine wesentliche Grundlage für die positive Umsetzung dieses Projektes war.


Technische Beschreibung

Um auch in Zukunft die Bevölkerung der Marktgemeinden Kirchberg am Wagram und Königsbrunn am Wagram mit einwandfreiem Trinkwasser in ausreichender Menge und mit guter Qualität versorgen zu können, war vor allem auf Grund des fortgeschrittenen Alters der bestehenden Wasserversorgungsanlage die Errichtung eines neuen Wasserwerkes auf dem aktuellsten Stand der Technik erforderlich.


Neuerrichtung Brunnen Nord und Süd

Die beiden alten Brunnenanlagen 1 und 2 stammten aus dem Jahr 1959. Aufgrund des hohen Baualters wurden daher am bestehenden Brunnenfeld zwei neue Brunnen nach dem heutigen Stand der Technik errichtet. Diese beiden neuen Brunnenanlagen (Brunnen Nord und Süd) weisen eine Förderleistung von jeweils 25 l/s auf. Beide Brunnen sind jeweils mit einer Tauchmotorpumpe ausgestattet.
Die neuen Brunnen wurden bis zum anstehenden Grundwasser-Stauer mit einem Bohrdurchmesser von DN 880 mm abgeteuft.
Die Brunnen wurden mit Edelstahl-Rohren DN 500 ausgebaut. Als Filter wurden Wickeldraht-Filterrohre DN 500, ebenfalls aus Edelstahl eingebaut. Die Filterstrecken befinden sich bei ca. 6,5 – 10,5 m sowie bei 11,5 bis 14,5 m unter Geländeoberkante.
Die Wasserentnahme erfolgt über die Tauchmotorpumpen, die das Grundwasser zur Aufbereitungsanlage im neuen Betriebsgebäude fördern.


Aufbereitungsanlage

Sämtliche Aufbereitungskomponenten wurden im neuen Betriebsgebäude im Brunnenfeld untergebracht. Die Aufbereitung erfolgt in zweistraßiger Ausführung mit je einer Membrananlage für jeden Brunnen. Mit diesen Membrananlagen, die nach dem Verfahren der Umkehrosmose betrieben werden, können im Wasser enthaltene Schadstoffe (Nitrat, Pestizide) entfernt werden. Weiters werden durch diese Anlagen auch die im Wasser enthaltenen Härtebildner deutlich reduziert (Verminderung der Wasserhärte!).
Ein Teilstrom des Rohwassers wird als Verschnitt-Wassermenge an den Membrananlagen vorbei und zur zusätzlichen Pestizidentfernung über eine Aktivkohlefilteranlage geführt. Nach Zusammenführung der beiden Straßen und des Verschnitt-Wassers wird das aufbereitete Wasser noch zur Desinfektion durch eine UV-Anlage geleitet und über eine Pumpstation in den bestehenden Hochbehälter gefördert. Über diesen Hochbehälter wird das gesamte Wasserleitungsnetz des Verbandes versorgt.


Leitungen

Nach Verlassen des Wasserwerkes wird das aufbereitete Trinkwasser über neu errichtete Leitungen bis zur Landesstraße in das nördliche bzw. in das südliche Versorgungsnetz geleitet.
Zur Ableitung der im Zuge der Aufbereitung anfallenden nicht zusätzlich verunreinigten Wässer dient eine Druckleitung mit einer Länge von ca. 1100 m zu einem bereits bestehenden natürlichen Versickerungsbecken südlich von Neustift.
Zur Ableitung von im Wasserwerk anfallendem Schmutzwasser (Sanitäranlagen, Ablaufrinnen) wurde eine Druckleitung DN/OD 90 mit einer Länge von ca. 330 m bis zum nächstgelegenen Schmutzwasserschacht in Neustift errichtet.


Schema Aufbereitungsanlage

Wesentliche Anlagenteile des Wasserwerks

Brunnen
• Förderleistung pro Brunnen: 25l/s

Membrananlagen
nach dem Verfahren der Umkehrosmose
• Durchsatzleistung pro Anlage: ca.18l/s
• Reinwasser pro Anlage: ca. 13,5l/s
• Konzentrat pro Anlage: ca. 4,5l/s

Aktivkohlefilter
entfernt Pestizide im Verschnitt-Wasser
• Gesamt-Durchsatzleistung: ca. 14l/s

Pumpstation
fördert das aufbereitete Wasser in die Ortsnetze und bis zum Hochbehälter in Mitterstockstall
• Durchsatzleistung: ca. 41l/s
• Manometrische Förderhöhe: ca. 95m

UV-Anlage
desinfiziert das aufbereitete Wasser
• Durchsatzleistung: ca. 41l/s

Wasserwerk Schema Aufbereitungsanlage

 

 

 

 

pdfWasserwerk Neustift im Felde Festschrift Trinkwasseraufbereitung 2018.pdf10.27 MB

 

Der Wasserkreislauf

Gemeinsam mit dem bekannten YouTuber Michael Buchinger hat die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach eine Videoreihe zum Thema Wasserkreislauf produziert. Ziel war es, den gesamten Wasserkreislauf von der Quelle bis zur Kläranlage für Jugendliche aufzubereiten und sie für das Thema Wasserschutz zu sensibilisieren.

>> Videos

 

Thomas Bauer, Finanzen

Telefon: +43 2279 2332 20
E-Mail: bauer@kirchberg-wagram.gv.at

Zuständigkeit: Hauptbuchhaltung, Darlehensverwaltung, E-Banking, Stiftungsverwaltung, Budgeterstellung mit Voranschlag und Rechnungsabschluss. 

 

Doris Schiel, Buchhaltung

Telefon: +43 2279 2332 14
E-Mail: schiel@kirchberg-wagram.gv.at

Zuständigkeiten: Posteinlauf, Abgabenbuchhaltung mit Mahnwesen, Kindergartenvorschreibung, Urlaubskartei, Müllverwaltung.

 

Josef Humer

Telefon: +43 2279 2332 15
E-Mail: humer@kirchberg-wagram.gv.at

Zuständigkeit: Kanal- und Wassergebührenvorschreibungen, Verbandsbuchhaltungen, Amtstaxen, Betriebskostenabrechnungen, Gebührenverrechnung bei Wagramhalle und Freibad. 

Formulare:

 

Verordnungen:

Hundeabgabe

Josef Humer

Telefon: +43 2279 2332 15
E-Mail: humer@kirchberg-wagram.gv.at

 
Abgaben:

 

Hundehaltung (gemäß NÖ Hundehaltegesetz)

Grundsätzlich müssen nach dem NÖ Hundehaltegesetz an öffentlichen Orten im Ortsbereich Hunde an der Leine oder mit Maulkorb geführt werden.
Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotential und auffällige Hunde sind gemäß § 8 Abs. 4 des NÖ Hundehaltegesetzes an öffentlichen Orten im Ortsbereich immer mit Maulkorb und an der Leine zu führen.
Zusätzlich besteht gemäß § 8 Abs. 5 NÖ Hundehaltegesetz für alle Hunde eine Maulkorb- und Leinenpflicht, wenn es auf Grund der äußeren Umstände notwendig ist, dass nur damit eine Gefährdung oder unzumutbare Belästigung von Menschen und Tiere ausgeschlossen werden kann, beispielsweise

  1. in öffentlichen Verkehrsmitteln,
  2. in Schulen, Kindergärten, Horten und sonstige Kinderbetreuungseinrichtungen,
  3. auf Kinderspielplätzen,
  4. an Orten bei denen üblicherweise größere Menschenansammlungen (ab 150 Personen) auftreten, wie z. B. in Einkaufszentren, Freizeit- und Vergnügungsparks, Gaststätten und Badeanlagen während der Badesaison,
  5. bei Veranstaltungen und
  6. in beengten Räumen wie z. B. Lifte, Aufzüge und Gondeln.

Hundeführer haben die Exkremente von Hunden unverzüglich zu beseitigen und zu entsorgen. Dafür stehen im Gemeindegebiet auch gratis Hundesackerl zur Verfügung.

 
Hundesicherungszonen

Das NÖ Hundehaltegesetz gilt grundsätzlich nur im „Ortsgebiet“  - außerhalb gelten andere Regelungen wie etwa das NÖ Jagdgesetz, das NÖ Feldschutzgesetz bzw. das Forstgesetz.
Allerdings können Gemeinden durch Verordnung auf Basis des NÖ Hundehaltegesetzes festlegen, dass auch für Bereiche außerhalb des engeren Ortsgebietes etwa Leinenzwang festgelegt wird.
 
Im Gemeindegebiet von Kirchberg am Wagram gibt es seit 15. April 2021 folgende zusätzliche Gebiete mit Leinenzwang:

  • Donaualtarm Altenwörth: gilt im nördlichen Bereich des Altarms bei Altenwörth vom westlichen Abgang bis zur Landzunge im Osten, die den Hafen des Wassersportclub Altenwörth umschließt sowie auf der gesamten Traverse, verläuft zwischen Ufer und Hochwasserschutzdamm und reicht von allen Landflächen zumindest 50 m in die Gewässer bzw. bis zur Mitte zwischen Nord- und Südufer hinein.
  • Kelten- und Kirchenweg: gilt vom Alchemistenpark auf den beiden als Kelten- und Kirchenweg bezeichneten Wegen bis jeweils zum Ortsbeginn von Ober- und Mitterstockstall.

 

Verordnungen:

Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing.(FH) Alfred Haubner, Amtsleiter

Telefon: +43 2279 2332 12
E-Mail: haubner@kirchberg-wagram.gv.at

Zuständigkeit: Straßenbau, öffentliche Beleuchtung, Bauhof

Karl Heiss

Telefon: +43 2279 2332 13
E-Mail: heiss@kirchberg-wagram.gv.at

Zuständigkeit: Meldeamt, Einlaufstelle, Parteienverkehr


Die Gemeinde ist Baubehörde erster Instanz. Jede bauliche Veränderung im Gemeindegebiet bedarf eines Ansuchens bei der Baubehörde. Im Bauamt werden alle Flächenwidmungspläne und Katastermappen verwaltet. Jede bauliche Veränderung durch Neu-, Ein-, oder Umbauten müssen auf die gesetzliche Richtigkeit überprüft und gemeldet werden. Die notwendigen Formulare und Ansuchen hierfür liegen auf der Gemeinde auf oder können über die Homepage bezogen werden.

Formulare:



Informationen



Verordnungen



Bausperre Schutzzone Kirchberg am Wagram



Gefahrenzonenplan
Beilage 1

 

Beilage 2

 

Beilage 3

 

Beilage 4

 

Beilage 5

 

Beilage 6

 

Beilage 7



Rutsch-Sturz-Karte



Hochwasserabflussbereiche und Gefahrenzonen

NÖ Atlas Hochwasser


Bauberatung von Niederösterreich GESTALTE(N): www.noe-gestalten.at/bauberatung

Hinweis: Dieses Download-Service ist eine zusätzliche Informationsmöglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Die analogen Unterlagen wurden nach bestem Wissen und Gewissen möglichst vollständig und unverändert in digital nutzbare Dokumente umgewandelt, eine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Unterlagen kann jedoch nicht übernommen werden. Eine rechtsverbindliche Information erhalten Sie durch Einsicht in die Originalunterlagen am Gemeindeamt.

Karl Heiss

Telefon: +43 2279 2332 13
E-Mail: heiss@kirchberg-wagram.gv.at

Zuständigkeit:   Meldeamt, Einlaufstelle, Parteienverkehr

Jeder Bürger ist verpflichtet, seinen derzeitigen Wohnsitz oder eine Veränderung desselbigen dem Staat mitzuteilen. Die Verwaltung aller Haupt- und Nebenwohnsitze der Bürger wird über elektronische Datenbanken des Zentralen Meldeamtes verwaltet. 

Formular:

An- und Abmeldevorgänge

Nähere Informationen sind Sie unter https://www.oesterreich.gv.at/themen/dokumente_und_recht/an__abmeldung_des_wohnsitzes.html zu finden.

Renate Reinberger

Standesbeamtin
Telefon: +43 2279 2332 30
E-Mail: standesamt@kirchberg-wagram.gv.at

 
Sabrina Gaubitzer

Standesbeamtin
Telefon: +43 2279 2332 23
Email: gaubitzer@kirchberg-wagram.gv.at


Amtszeiten: Mo.-Fr. 07.00-12.00 Uhr
Samstag nur Trauungen
Adresse: Marktplatz 6, 3470 Kirchberg am Wagram (Gemeindeamt)

Zum Standesamts-und Staatsbürgerschaftsverband Kirchberg am Wagram gehören 7 Gemeinden: Absdorf, Fels am Wagram, Grafenwörth, Großriedenthal, Großweikersdorf (seit 01.01.2015), Kirchberg am Wagram und Königsbrunn am Wagram.

Das Standesamt ist  ein „Begleiter für das Leben“. Nach diesem Motto sehen wir uns als eine moderne Dienstleistungseinrichtung und erledigen sämtliche Personenstandsangelegenheiten „von der Wiege bis zur Bahre“. Das Standesamt steht Ihnen für Auskünfte zu allen Fragen gerne zur Verfügung.

 
Dienstleistungen:


Geburt

  • Anerkennung der Vaterschaft
  • Geburtsurkunden
  • Namensänderungen
  • Obsorgeerklärungen (nur beim Geburtsstandesamt)


Heirat

    • Ehefähigkeitszeugnisse für die Heirat im Ausland
    • Ermittlung der Ehefähigkeit
  • Eheschließungen
  • Heiratsurkunden
  • Namensänderungen
  • Personenstandsbestätigungen
  • Wiederannahme eines früheren Familiennamens


Sterbefall

  • Sterbeurkunden

Eines der freudigsten und festlichsten Ereignisse eines Paares ist die Eheschließung. Gerade in dieser Hinsicht hat Kirchberg am Wagram wirklich viel zu bieten. Ein moderner Trauungssaal, in warmen Orangetönen gehalten, bietet den festlichen Rahmen für die standesamtliche Zeremonie. Je nach Vereinbarung sind auch samstags Hochzeiten möglich. Bei der Gestaltung der Trauung gehen wir gerne auf die Wünsche des Brautpaares ein und helfen bei der Auswahl von passenden Texten und Musikstücken.
Eine standesamtliche Hochzeit ist nicht nur in den Trauungssälen (Kirchberg am Wagram und Großweikersdorf) möglich. Als weitere Serviceleistung kann der Bund der Ehe auch an einem von Ihnen gewünschten Ort in einer der verbandsangehörenden Gemeinde geschlossen werden. Da dieser Ort dem Anlass entsprechen soll, besprechen Sie Ihre diesbezüglichen Wünsche mit Ihrer/Ihrem Standesbeamtin/en.
Wenn Sie einen bestimmten Termin für Ihre Trauung haben, geben Sie diesen rechtzeitig bekannt. Wir reservieren diesen gerne für Sie.


Unterlagen für Eheschließung und eingetragene Partnerschaften:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis
  • Amtlicher Lichtbildausweis
  • Verleihungsdekret d. BM oder d. FH bei akademischen Titeln


Geschiedene haben zusätzlich mitzubringen:

  • Heiratsurkunde der letzten Eheschließung
  • Scheidungsbeschluß oder –urteil (versehen mit Rechtskraftstempel) der letzten Eheschließung


Verwitwete haben zusätzlich mitzubringen:

  • Heiratsurkunde der letzten Ehesschließung
  • Sterbeurkunde des letzten Ehepartners


Wenn Sie gemeinsame Kinder haben:

  • Geburtsurkunde des Kindes (in der der Vater eingetragen ist)
  • Staatsbürgerschaftsnachweis des Kindes (wenn bereits vorhanden)
  • gegebenenfalls Anerkennung der Vaterschaft


Fremde Staatsangehörige/Im Ausland geborene Personen:

Abhängig vom Herkunftsland sind weitere Unterlagen notwendig. Grundsätzlich gilt jedoch:

  • Reisepass
  • Auszug aus dem Geburtenbuch (nicht älter als 6 Monate bis zum Hochzeitstermin) oder Geburtsurkunde, internationale Urkunde oder auf Deutsch übersetzt
  • Ehefähigkeitszeugnis, Ledigkeitsbescheinigung (nicht älter als 6 Monate), internationale Urkunde oder auf Deutsch übersetzt
  • Nachweis des Wohnsitzes, wenn dieser im Ausland liegt (Meldezettel)

Alle Urkunden aus dem Ausland sollten entweder internationale Urkunden sein oder müssen auf Deutsch übersetzt werden und müssen die erforderlichen Beglaubigungen oder Apostillen (je nach Land verschieden) aufweisen.

Bitte beachten Sie in diesem Fall auch den oft wesentlich längeren Zeitraum, den Sie für die Beibringung aller Unterlagen benötigen.

Staatsbürgerschaftsverband

Evidenzführerin: Renate Reinberger
Telefon: +43 2279 2332 30
Amtszeiten: Mo.-Fr. 07.00-12.00 Uhr
E-Mail: standesamt@kirchberg-wagram.gv.at
Adresse: Marktplatz 6, 3470 Kirchberg am Wagram (Gemeindeamt)

Der Staatsbürgerschaftsnachweis ist in Österreich das einzige Dokument, das die Zugehörigkeit einer Person zum Staate Österreich nachweist. Ein Staatsbürgerschaftsnachweis ist unbefristet gültig. Auch bei Namensänderungen ( z.B. nach einer Eheschließung) muss kein neuer Staatsbürgerschaftsnachweis mehr ausgestellt werden.

Seit dem 1.11.2013 kann bei jeder Staatsbürgerschaftsbehörde in Österreich, unabhängig vom Wohnsitz, ein Staatsbürgerschaftsnachweis beantragt werden. Dies ist zum Beispiel bei der Geburt eines Kindes von Vorteil, da das Standesamt, das die Geburt beurkundet, auch gleich den Staatsbürgschaftsnachweis für Ihr Kind ausstellen kann.

Notwendige Unterlagen für erstmalige Ausstellung:

  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis der Mutter (und des Vaters)
  • ggf. Heiratsurkunde der Eltern



Ing. Wolgang Benedikt, Bürgermeister ÖVPIng. Wolfgang Benedikt, Bürgermeister

Telefon: +43 2279 2332 11
E-Mail: benedikt@kirchberg-wagram.gv.at

Erwin Mantler, Vizebürgermeister ÖVPErwin Mantler, Vizebürgermeister

Telefon: +43 2279 2332 11
E-Mail: marktgemeinde@kirchberg-wagram.gv.at

Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing.(FH) Alfred Haubner, AmtsleiterIng. Dipl.-Wirtsch.-Ing.(FH) Alfred Haubner, Amtsleiter

Telefon: +43 2279 2332 12
E-Mail: haubner@kirchberg-wagram.gv.at

Stephan März, LL.M, BSc, JuristStephan März, LL.M, BSc, Jurist

Telefon: +43 2279 2332 22
E-Mail: maerz@kirchberg-wagram.gv.at