Walter Maringer
Kirchenfeldgasse 10
3470 Kirchberg am Wagram
Tel.: 02279 / 2345
Mobil.: 0664/ 391 54 23
Mail:
walter.maringer@gmx.at
Walter Maringer wurde am 24.12.1952 in Tulln geboren. Er ist verwitwet und Vater von zwei Kindern.
Seine Bilder sind Experimente mit Form, Farbe und Materie, die einen doppelten Ausgangspunkt haben. Er lässt sich einerseits von wahrnehmbaren Fakten und andererseits von der Möglichkeit des gewählten Materials inspirieren. Erinnerungen und Stimmungen sensibilisieren ihn zu Beginn des Schaffensprozesses. Er benutzt hauptsächlich angegriffene Grundsubstanzen (geätzte Metalle, eingefärbte Stoffe), die durch gewollte oder zufällige Spuren markiert sind. Das Wechselspiel von Auftragen und Entfernen lässt das Bild prozesshaft entstehen. Es soll sich um eine langsame, kaum wahrnehmbare Bewegung des Werdens und Vergehens handeln. Die Resultate sollen nicht allzu durchschaubar, sondern möglichst vieldeutig erscheinen. Spannend und interessant ist für ihn die entstehende Struktur.
„In Walter Maringer vereinen sich das künstlerische und das bodenständige Element zu einer harmonischen Symbiose. Als Künstler orientiert er sich nicht am Zeitgeist, wenn es ihn drängt, Erlebtes, Erfahrenes, Erinnerungen und Stimmungen in einen kreativen und künstlerischen Prozess zu transformieren. Spürbar ist seine Bodenhaftung. Die Verbundenheit mit der elterlichen Scholle prägt sein Wesen und seine künstlerische Arbeit ebenso wie seine Fragen nach dem Sinn, vor allem nach dem frühen Tod seiner Frau Aurelia 1995. Maringers Bilder zeugen von einer faszinierenden Kombination von Lebenserfahrung einerseits und von der Bereitschaft zu neuen kreativen Methoden andererseits. Die Kunst aus der Hand des niederösterreichischen Lehrers hat nichts Statisches an sich. Sie ist innovativ in Form, Farbe und Gestalt. Diese Kunst reißt mit. Sie ist dynamisch, bleibt nicht stehen, wirkt als Ferment auf den Betrachter, der sich darauf einlässt. Die immer wiederkehrende Thematik der Vergänglichkeit zwingt den Blick des Betrachters aber nicht einfach „nach hinten“ und schon gar nicht erzeugt sie eine pessimistische Einstellung. Im Gegenteil die Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Schaffen Walter Maringers und seinen Werken führt zu einer Sicht der Dinge, die den Tiefen des menschlichen Seins Rechnung trägt.“ Zitat Dr.Dr. Karl Heinz Auer, Innsbruck