Regionszentrum und Gebietsvinothek in Kirchberg am Wagram
Architektenwettbewerb wurde veranstaltet!

Die Gemeinde Kirchberg am Wagram hat sich entschlossen die Initiative für die Errichtung eines Regionszentrums in Kirchberg am Wagram zu ergreifen. Dieses Projekt ist für die Zukunft der Gemeinde von entscheidender Bedeutung, da wir mit diesem Schritt den Stellenwert als touristisches Zentrum absichern.

In Kirchberg am Wagram befinden sich derzeit das Büro der Regionalentwicklung und die Gebietsvinothek. Während das Büro der Region Wagram in einem Nebenraum am Gemeindeamt untergebracht ist, befindet sich die Gebietsvinothek im „Alten Winzerkeller“, der in Privateigentum steht. Eine ansprechende Infostelle für Besucher der Gemeinde und der Region Wagram gibt es nicht.

Die Gemeinde beabsichtigt nunmehr an einem neuen Standort im Nahbereich des „Alten Winzerkellers“ eine moderne Immobilie zu errichten. Das Gebäude selbst soll architektonisch einen mutigen Meilenstein darstellen.

Die Marktgemeinde Kirchberg am Wagram hat den Startschuss und die Organisation dieses Projekts in Angriff genommen. Es soll jedoch ein gemeinsames Vorhaben der Gemeinde, der Winzer des Weinbaugebiets Wagram und der Region Wagram werden.


Nutzungskonzept:



Gebietsvinothek und Weinbar:
Die in der Vinothek angebotenen Weine müssen objektiven Qualitätskriterien standhalten und einen repräsentativen Querschnitt über das Weinbaugebiet Wagram bieten. Dieses Konzept wurde auch bisher im „Alten Winzerkeller“ umgesetzt. Die Vinothek und die Weinbar sollten von einem fachlich qualifizierten und in der Weinwelt anerkannten Experten betrieben werden. Dies ist einer der Grundvoraussetzungen für die Umsetzung des Projekts.

Ziele Gebietsvinothek:



Veranstaltungsraum:
An die Weinbar wird ein multifunktioneller Veranstaltungsraum angeschlossen. Dieser Raum muss von der Weinbar getrennt nutzbar sein und kann den Winzern, der Regionalentwicklung, den Gemeinden und der Bevölkerung selbständig – den Zweck des Gebäudes entsprechend – genutzt werden, wobei auch der Betreiber der Weinbar den Raum nachrangig nutzen darf. Vorrangig hat der Veranstaltungsraum regionalen, kulturellen und „Weinzwecken“ (z.B. Weinverkostungen) zu entsprechen. Er soll aber auch für kleinere Konzerte und für Lesungen nutzbar sein. Darüber hinaus könnte der Raum als mietbarer Seminarraum angeboten werden. Insbesondere die Veranstaltung von Weinseminaren und Firmenpräsentationen würde sich empfehlen.


Regionales Tourismusbüro und Standort der Regionalentwicklung.
Das Büro soll die zentrale Anlaufstelle für Besucher der Region Wagram werden. Ein Arbeitsplatz für zwei Mitarbeiter sollte vorhanden sein.


Architektur:
Die Architektur soll modernen Gesichtspunkten entsprechen und an sich für das Projekt werben. Es hat daher ein objektiver Architektenwettbewerb stattgefunden, der professionell begleitet wurde. Die Organisation des Bewerbes hat ein neutraler Architekt mit umfangreichen Referenzen durchgeführt. Es wurden sechs renommierte  Architekturbüros eingeladen. Die Arbeiten der Bewerber wurden dann anonym präsentiert und der Sieger ausgewählt. Als Sieger ging das Büro Gerner + Gerner einstimmig hervor, welches in der Vergangenheit bereits prominente Weinbauarchitektur geschaffen hat. Es waren jedoch die Vorschläge aller Büros hervorragend. Jedes hat unzählige Stunden in unser Projekt investiert. Die Ergebnisse waren alle so hervorragend, dass es uns gelungen ist, bei der Architektenkammer in Wien im November eine Ausstellung dieser Arbeiten zu erreichen. Auch das ist Werbung für die Marktgemeinde Kirchberg am Wagram. Natürlich kann man über gestalterische Entscheidungen immer diskutieren. In diesem Fall haben wir als Gemeinde (wir sind ja keine Profis) keine Vorgaben gemacht, um die Kreativität der Architekten nicht einzuschränken. Weiters haben wir uns professionell unterstützen lassen. Dass wir uns dann einstimmig für den gegenständlichen Entwurf entscheiden konnten, war sehr erfreulich und stimmt uns positiv für die nächsten Schritte.


Standort:
Wird ein Projekt dieser Tragweite umgesetzt, so ist die Wahl des Standorts von entscheidender Bedeutung. Das Projekt soll im Beserlpark in Kirchberg stationiert werden.

Die Kriterien für die Entscheidung waren:



Weitere Vorgehensweise:
Das Ergebnis des Architektenwettbewerbs wird nun genutzt um bei den verschiedenen Förderstellen mit dem Ziel vorsprechen, das Projekt auf solide finanzielle Beine zu stellen. Bis zur Umsetzung haben wir daher noch viel Arbeit vor uns. Aus heutiger Sicht sind wir jedoch zuversichtlich, das Projekt umzusetzen.